22.08.2019 - Hamburg

In dieser Session packten Elmar Seestädt und Herwig Fölster über Freud und Leid einer agilen Manager- und Team-Transformation aus.


Vom Innovations-Bällebad zur lieferfähigen Digitaleinheit
- Zwei agile Führungskräfte packen aus…


Elmar Seestädt und Herwig Fölster


Vom Kunden gewertschätzte digitale Lösungen sind integrativ und daher meist hoch komplex...nach dem Cynefine (sprich: "Kenewin") Modell, erfordern erfolgreiche Lösungen komplexer Kundenprobleme agiles, d.h.  flexibel auf die Rahmenbedingungen reagierendes, verantwortungsvolles und zu großen Teilen selbstorganisiertes Arbeiten und Handeln der Team-Mitglieder. Meistens wachsen diese nach einem kurzen anfänglichen Holpern gut in diese Arbeitsweise hinein, da sie schnell den persönlichen Nutzen erkennen. Nach kurzer Zeit schätzen sie die Möglichkeiten, ihr ganzes Wissen und Können in den Arbeitsalltag einzubringen und haben Spaß an der neuen Transparenz, Fokussierung und lebhaften Interaktion im Team.  Wie diese Eigenverantwortung und Selbstorganisation wirklich angenommen und gelebt wurde und was dieses beim (ggf. 3 jährigen) Aufbau einer digitalen Einheit bedeutet, berichten zwei betroffene "Manager", die sich die Frage: “Und was mache ich dann?“ eingangs mit der These: „Du bist jetzt wohl Servant Leader!“ beantwortet haben.

 

Das Fazit: Wenn agiles Arbeiten gelingen soll, bedeutet das, Adieu zu Status-, Macht- und Hierarchie-Denken zu sagen und sich auf einen wertorientierten, ständigen Wandel mit offenem und daher manchmal auch schmerzhaftem Feedback für alle Beteiligten einzulassen.

Die Agile Talks sind organisiert bei Xing

© Stefan Hilmer 2019