Programm

08.00 Uhr - 09.00 Uhr

 

Anmeldung / Eintreffen der Gäste

09.00 Uhr - 09.25 Uhr Raum A

 

Begrüßung

 

Stefan Hilmer (Agile Talks), Steffen Behn (Kartenmacherei) und Guido Ahle (Acando)

09.30 Uhr - 10.10 Uhr Raum A

 

Unser Weg zu einem fairen und transparenten Gehaltsmodell

 

Steffen Behn (Kartenmacherei)

09.30 Uhr - 10.10 Uhr Raum B

 

Agile Kommunikation - Wann sind wir wirklich auf Augenhöhe?

 

Sascha Demarmels (Kommunikation 3.0)

10.10 Uhr - 10.30 Uhr

 

Kaffeepause

10.30 Uhr - 11.10 Uhr Raum A

 

Von der Idee zur App: Agile Entwicklung mit Storyboards

 

Jörg Neumann (Acando)

10.30 Uhr - 11.10 Uhr Raum B

 

N.N.

11.15 Uhr - 11.55 Uhr Raum A

 

Skalierung der Scrum Master Gruppe - von 2 auf 27 und weiter wachsend

 

Oliver Monneke und Jan Paselk (REWE Digital)

11.15 Uhr - 11.55 Uhr Raum B

 

Metaphern über die lernende Organisation

 

Holger Koschek und Rolf Dräther

 

12.00 Uhr - 12.45 Uhr

 

„Walk and Talk“ am Hafen

12.45 Uhr - 13.45 Uhr

 

Mittagspause

13.45 Uhr - 14.25 Uhr Raum A

 

Die Geschichte vom agilen Dickschiff und die Notwendigkeit wirklich agil zu werden

 

Markus Seiwert und Peter Schnell (BDK)

13.45 Uhr - 14.25 Uhr Raum B

 

Agile Transformation im Vertrieb

 

Robert Aubell (PIN Mail)

14.30 Uhr - 15.10 Uhr Raum A

Wie fühlt sich eine agile Transition im Konzern an? Praxisbericht eines agilen Coaches

 

Manfred Meyer (Otto)

14.30 Uhr - 15.10 Uhr Raum B

 

HR fürs Geschäft - Agile HR Vertrieb

 

Layla Algermissen und Ines Wilken-Günther (DB Vertrieb)

 

15.10 Uhr - 15.45 Uhr

 

Kaffeepause

15.45 Uhr – 16.25 Uhr Raum A

 

Ein Team aus Agilisten - Wir sind häufiger gescheitert, als du es bisher versucht hast

 

Julia Bockwoldt, Thorsten Wefers, Anica Hoppe, Martin Lorek und Andrea Wendt (Volkswagen)

15.45 Uhr – 16.25 Uhr Raum B

 

Upscaling Culture: Die Schaffung von Organisationsstrategien, die sich auch kulturell skalieren lassen

 

Sudan Jackson und Ricarda Klein (REWE Digital)

16.30 Uhr - 17.30 Uhr Raum A

 

Fishbowl-Diskussion: „Agile Unternehmen - Wo sind die Grenzen?“

17.30 Uhr - 17.45 Uhr Raum A

 

Abschluss

 

Stefan Hilmer (Agile Talks)

18.00 Uhr - 22.00 Uhr

 

Abendveranstaltung

Steffen Behn

 

Unser Weg zu einem fairen und transparenten Gehaltsmodell – Wie unsere neue Organisationsstruktur die Notwendigkeit systematischer Beförderung aufgezeigt hat

 

Ende 2016 haben wir einen drastischen Schritt gewagt: Binnen weniger Tage haben wir unsere bisherigen hierarchischen Abteilungen aufgelöst und neue, selbstorganisierte Teams gebildet. Nach mehr als einem Jahr in unserem neuen Setup spüren wir nun, dass unsere Reorganisation, neben ihren offensichtlichen Vorteilen, auch neue Herausforderungen mit sich bringt.

 

Ein Thema, das uns seit einiger Zeit beschäftigt, ist zum Beispiel der Zielkonflikt unserer Team Leads. Auf der einen Seite sind sie Vertrauensperson und fördern die persönliche und fachliche Weiterentwicklung ihrer Teammitglieder. Auf der anderen Seite liegt aber auch die Entscheidung über Gehalt in der Verantwortung der Leads. Der finanzielle Aspekt kann Mitarbeiter hemmen, ihre Entwicklungsbedürfnisse gegenüber ihrem Lead offen zu kommunizieren.

 

Wir haben daher beschlossen, unser bisheriges Vergütungssystem zu überdenken und die Entscheidung über die gehaltliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter auf einem transparenten und fairen Modell zu fußen.

 

In unserem Talk möchten wir offen und ehrlich über unsere Schritte und Hürden auf dem Weg zu einem transparenten und fairen Gehaltsmodell sprechen und erste Erfahrungswerte teilen.

Steffen Behn ist CTO der kartenmacherei, einem der führenden Anbieter für personalisierte Event-Papeterie in Europa. Aus voller Überzeugung treibt er die agile und crossfunktionale Transformation des Unternehmens voran und ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Implementierung moderner Arbeitsmethoden geht. Nach mehreren Jahren im Marketing & Produktmanagement in der Automobilindustrie, kennt Steffen die Hürden klassischer Hierarchien und ist überzeugt, dass eine vertrauensvolle und transparente Unternehmenskultur der Schlüssel zum Erfolg ist.

 

steffen.behn@kartenmacherei.de

twitter.com @sbehn

Sascha Demarmels

 

Agile Kommunikation – Wann sind wir wirklich auf Augenhöhe?

 

Agile Kommunikation entspricht Werten und Haltungen agiler Frameworks, beispielsweise den Scrum Values: In einem Gespräch bin ich engagiert bei der Sache und nenne alles, was wichtig ist (Commitment). Dabei schweife ich nicht ab (Fokus). Ich sage, wenn ich etwas für falsch oder nicht zielführend halte und gebe negative Rückmeldungen, wenn dies angezeigt ist (Mut). Im Gegenzug nehme ich auch negative Äusserungen anderer offen auf (Offenheit). Ich verhalte mich im Gespräch anderen gegenüber resepektvoll (Respekt), d.h. ich kommuniziere auf Augenhöhe. Aus der Kommunikationstheorie lässt sich bspw. an das Modell „Vier Seiten einer Nachricht“ (Schulz von Thun) anknüpfen. Eine Nachricht (oder Äusserung) besteht aus vier Komponenten: Was ich über mich selber aussage (Selbstoffenbarung), was ich von meinem Gegenüber erwarte (Appell), was ich an Fakten nenne (Sachebene) und was ich über die Beziehung zu meinem Gegenüber aussage (Beziehungsebene). Agile Kommunikation auf Augenhöhe hat alle vier Seiten im Blick und nimmt die anderen in allen Belangen ernst: sowohl auf Sachebene (z.B. positive und negative Kritik) wie auch in den Emotionen. Kommunikation auf Augenhöhe hat nichts mit Hierarchie oder Rollen zu tun, sondern bedeutet, dass ich andere Menschen als gleichwertig auffasse. Das klingt auf den ersten Blick einfach, zahlreiche Beispiele zeigen aber immer wieder, dass es höchst schwierig ist und dass wir immer wieder in Fallen tappen: Wie soll eine vorgesetze Person berechtigte Kritik üben? Wie soll jemand am Service-Telefon auf Kundenreklamationen reagieren? Wie denke ich ganz spontan über negative Aussagen anderer? Und ist Augenhöhe wirklich in jeder Interaktion das Richtige?

Frau Sascha Demarmels studierte Germanistik, Publizistikwisenschaft und Medienforschung sowie Filmwissenschaft und promovierte zum Thema „Emotionalisierung auf politischen Plakaten“. Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich mit Kommunikation im beruflichen Kontext (z.B. Gesprächsführung, Konfliktkommunikation, Auftrittskompetenz, Diversity und Verständlichkeit) und hat dazu zahlreiche Referate und Aufsätze publiziert. Sie leitet Projekte in der angewandten Forschung und ist Dozentin in Aus- und Weiterbildung für Führungs- und Fachkräfte in der Wirtschaft. Als Agile Communication Coach unterstützt sie selbstorganisierte Teams und Leader in ihrer Kommunikation. Hierzu erscheint 2018 ihr Buch „Agilität & Kommunikation. Agile Kommunikation und Kommunikation in agilen Kontexten“ im Versus Verlag.

 

saschademarmels@kommunikation30.ch

xing.com Sascha Demarmels

twitter.com @SaschaDemarmels

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Jörg Neumann

 

Von der Idee zur App: Agile Entwicklung mit Storyboards

 

Erfolgreiche Apps sehen nicht nur gut aus, sondern bieten vor allem eine exzellente Usability. Besonders im Enterprise-Umfeld spielen intuitive Bedienung und die proaktive Unterstützung der Anwender eine entscheidende Rolle. Um dies zu erreichen müssen alle Stakeholder in den Design-Prozess eingebunden werden. Hierbei können Storyboards helfen. Denn anders als statische Wireframes vermitteln sie dem Anwender einen guten Eindruck vom Verhalten der App. Zudem bieten sie eine solide Grundlage für die Entwicklung. Jörg Neumann zeigt Ihnen an Beispielen aus der Praxis, wie gute Storyboards entworfen werden und welche Faktoren für ein gutes App-Design wichtig sind.

Jörg Neumann ist Principal Consultant bei der Acando GmbH in Hamburg. Er berät seit vielen Jahren Unternehmen bei der Technologieauswahl, Architektur und dem Entwurf von Mobile Apps. Für sein Engagement in diesem Bereich wurde er von Microsoft mehrfach mit dem „Most Valuable Professional“-Award ausgezeichnet. Sein Wissen vermittelt er regelmäßig in Form von Büchern, Beiträgen in Fachzeitschriften, sowie als Sprecher und Trainer auf Konferenzen und Seminaren.

 

joerg.neumann@acando.de

twitter.com @JoergNeumann

Oliver Monneke und Jan Paselk

 

Skalierung der Scrum Master Gruppe - von 2 auf 27 und weiter wachsend

 

Wir stellen einen Erfahrungsbericht aus der Scrum Master Runde in einem dynamisch skalierenden Konzern-Umfeld vor. Angefangen bei 2 Scrum Mastern bis hin zu aktuell 27 Scrum Mastern sind uns in 2 Dimensionen eine Vielzahl von Herausforderungen begegnet. Hinter den Dimensionen stehen Fragen, die wir uns tagtäglich stellen: Wie organisieren wir uns, wenn wir stetig, stark wachsen? Was tut ein Scrum Master und was muss er mitbringen, um erfolgreich zu sein?

 

Die Antworten auf diese und ergänzende Fragen sind vielfältig.

 

Es tut uns weh und bringt uns jeden Tag weiter, dass wir Pragmatiker, Philosophen, Dogmatiker und Diplomaten in unserer Runde haben. Ein selbst konzipiertes Traineeprogramm macht uns spürbar erfolgreicher.

 

Bewusst mit dem ständigen Storming umzugehen, hilft uns auch unter Veränderungsdruck performant zu bleiben. Wir wissen, dass gemeinsame Werte und Prinzipien in diesem volatilen Umfeld sehr wichtig sind und uns helfen. Methodenvielfalt und -wissen unterstützt uns. Es herrscht heute aber Konsens darüber, dass jede Methode ihre Zeit und und ihr Umfeld hat, um wirksam zu sein. Ansätze die “immer” gut sind, gibt es nur noch wenig. Aktuell organisieren wir uns in evolutionären Kleingruppen, die auftauchen und verschwinden, wenn es uns nutzt.

Seit seinem Wechsel vom Softwareentwickler zum Scrum Master und Agile Coach beschäftigt sich Oliver Monneke damit, hochperformante Teams zu entwickeln und zu coachen. Besonderen Fokus legt er auf das unternehmensweite Vermitteln von Wissen und das nachhaltige Etablieren einer agilen Denkweise.

 

oliver.monneke@rewe-digital.com

xing.com Oliver Monneke

twitter.com @OliverMonneke

linkedin.com Oliver Monneke

Jan Paselk arbeitet in der Rolle des Scrum Masters bei der REWE Digital GmbH in Köln. Er beschäftigt sich in diversen Rollen seit dem Beginn seiner beruflichen Laufbahn mit Führung, Unternehmensentwicklung und Selbstorganisation. Organisationsentwicklung und Veränderung konnte er in verschiedensten Organisationsformen und -entwicklungsphasen begleiten. Als ausgebildeter systemischer Coach und langjährige Führungskraft liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf organisatorischen und kollaborativen Themen der Produktentwicklung.

 

jan.paselk@rewe-digital.com

xing.com Jan Paselk

Holger Koschek und Rolf Dräther

 

Metaphern über die lernende Organisation

 

Was haben Inseln und Halligen, Gartenbau und Bienenzucht, Eicheln und Krüge sowie Schatzsuchen und wertvolle Truhen mit Agilität, Selbstorganisation und moderner Führung zu tun? Eine ganze Menge – wenn man die Teilnehmer des zweiten Wieimmerländer Scrum-Treffens fragt. In ihrem aktuellen Buch "Neue Geschichten vom Scrum" (dpunkt.verlag) verwenden Rolf Dräther und Holger Koschek solche Metaphern, um die Stützpfeiler moderner, lernender Organisationen zu illustrieren. Mit einer reflektierenden Lesung möchten sie Führungskräfte und Coaches in modernen Unternehmen dazu ermuntern, Geschichten mit starken Bildern zu erzählen. Damit lassen sich Themen viel besser und nachhaltiger verankern als mit Folien voller Aufzählungslisten.

Dipl.-Inform. Holger Koschek ist selbstständiger Berater, Trainer und Coach für fortschrittliches Management in kleinen und großen Projekten und Organisationen. Er unterstützt Teams und Führungskräfte im Projekt- und Produktmanagement sowie im Projektmarketing. Dabei legt er Wert auf eine klare Vision, wirksame Kommunikation, eine dynamische Arbeitsorganisation und eine von gemeinsamen Werten getragene Zusammenarbeit.

Holger Koschek gibt sein Wissen und seine langjährige Erfahrung gerne und regelmäßig in Form von Fachvorträgen und Büchern weiter. Dazu gehören die „Geschichten vom Scrum“ (dpunkt.verlag) sowie die Bestseller „Scrum – kurz & gut“ (O'Reilly) und „Management Y“ (Campus).

 

beratung@holger.koschek.eu

twitter.com @holgerkoschek

Rolf Dräther lebt und arbeitet in Hamburg als selbstständiger Berater und Coach. Aufbauend auf seinen langjährigen Erfahrungen, seinem ganzen Wissen, Können und seiner Intuition unterstützt er Teams, Führungskräfte und Unternehmen bei der Einführung, der Anpassung und dem täglichen Leben von Wandel und agilen Vorgehensweisen. Dabei ist ihm Freude bei der Arbeit ein besonderes Anliegen.

 

Im Oktober 2014 erschien bei O’Reilly sein Buch „Retrospektiven – kurz & gut“. Er ist Ko-Autor des Bestsellers „Scrum – kurz & gut“ (O’Reilly 2013) und Übersetzer von Rini van Solingens „Der Bienenhirte“ (dpunkt.verlag 2017), tritt regelmäßig als Sprecher auf (agilen) IT-Konferenzen auf und ist einer der Organisatoren von „Agile by Nature – Das Agile Camp des Nordens“.

 

beratung@rolfdraether.de

xing.com Rolf Dräther

twitter.com @rdraether

Markus Seiwert und Peter Schnell

 

Die Geschichte vom agilen Dickschiff und die Notwendigkeit wirklich agil zu werden

 

Vor genau zwei Jahren haben wir für die Entwicklung unseres monolithischen Kernbanksystems erfolgreich eine agile Transition durchgeführt.

Lieferten wir früher ein bis zweimal pro Jahr ein Release aus, liefern wir jetzt 6-7 Releases aus. Die Qualität wurde verbessert, die Anforderungen werden nach Business Value sortiert und das Thema Agilität breitet sich seitdem im Unternehmen immer weiter aus.

Jetzt müssen wir uns neuen Herausforderungen stellen und alternativ zum Monolithen neue kleinere Applikationen an den Markt bringen. Hier haben wir kein Monopol mehr, sondern müssen uns am Markt mit Anderen messen, die die gleiche Leistung für das Unternehmen erbringen können. Jetzt muss sich zeigen, ob wir wirklich agil sind? Schaffen wir es markgerecht Time2Market anzubieten? Sind wir in der Lage ein minimum viabel Product zu definieren oder steckt in den Köpfen doch immer die große Ganze Lösung? Beschäftigen wir uns ausschließlich mit Risiken und Sonderfällen oder nutzen wir die Chance schnell Werte zu generieren?

Jetzt startet die agile Transition 2.0 und wir müssen beweisen, dass wir wirklich agil sind oder doch Cargo Cult betreiben. Der Erfahrungsbericht zeigt, wir wir aus der Monopol-Komfortzone in eine neue, dynamische und agil-agile Welt gegangen sind und welche Erfolge und Stolperfallen uns dabei begleitet haben.Vielleicht ein bisschen zu ruhig?

Die Anforderungen und die Welt sind anders geworden. Von uns werden kleine, wendige Schiffe gefragt. Noch schnellerer Time-to-Market mit kreativen, kleineren Ideen muss schnell und marktkonform in Wert umgesetzt werden.

Sind wir wirklich agil oder betreiben wir längst Cargo Cult und haben es nur noch nicht gemerkt?

Markus Seiwert ist Dipl. Informatiker und arbeitet seit 1995 in der IT-Branche. Seine Erfahrung als IT-Projektleiter und Requirementsengineer sammelte er in über 10 Jahren als IT-Berater und bringt sein praktisches und methodisches Fachwissen seit acht Jahren in die Autobank ein. 2015 hat er mit seiner Abteilung eine agile Transition durchgeführt und darüber in einer Reihe von Vorträgen berichtet.

 

markus.seiwert@bdk-bank.de

Peter Schnell ist Dipl. Informatiker und seit 1994 in der IT-Branche tätig. Sein beruflicher Werdegang führte ihn von der IT-Projektleitung einer Versicherung über das Beratungs- und Trainingsgeschäft in die Leitung eines IT-Bereiches. Seine Schwerpunkte sind das Projektmanagement von klassischen und agilen Projekte, agiles Coaching, Interims-und Personalmanagement. Er hat seine langjährige Erfahrung in eine Vielzahl von Vorträgen und Publikationen eingebracht.

 

peter.schnell@bdk-bank.de

Robert Aubell

 

Agile Transformation im Vertrieb

 

Durch agile Managementmethoden baut das Vertriebs- und Marketingteam seit 3 Jahren den Vertrieb der PIN Mail AG sukzessive von der prozessorientieren, hierarchischen Organisation zur kundenorientierten Expertenorganisation um. Ein Erfahrungsbericht der letzten 3 Jahre.

 

In diesem Erfahrungsbericht geht es hauptsächlich um die Transformation des Vertriebsmanagement von einer hierarchisch geführten zu einer agil geführten Vertriebsmannschaft. Anhand praxisnaher Beispiele, was funktioniert hat und was nicht, entsteht ein guter Einblick auf die Einführung von agilen Managementmethoden und die Ergebnisse daraus. Es wird erörtert, was das Management angenommen hat und was nicht funktioniert hat.

Robert Aubell ist studierter Betriebswirt mit Fokus auf Marketing und IT. In Wien mit eigener Digitalberatung in den 1990igern ein Pionier digitaler Geschäftsmodelle. Dann Unternehmensberater und agile Führungskraft. Aktuell Geschäftsleitungsmitglied Vertrieb, Marketing und digitale Services im Berliner Logistikkonzern PIN Mail AG sowie Geschäftsführer eines digitalen Inkubators.

 

Robert.Aubell@pin-ag.de

Manfred Meyer

 

Wie fühlt sich eine agile Transition im Konzern an?

Praxisbericht eines agilen Coaches

 

Wie startet man eine agile Transition im Konzern? Worauf kommt es an? Was passiert, wenn zum ersten Mal bereichsübegreifend crossfunktionale Teams an einem Produkt bzw. einem Service arbeiten? Was bedeutet das für die Führungskräfte? Ich möchte in diesem Praxisbericht u.a. diese Fragen beantworten. Seit November 2017 begleite ich eine agile Transition bei OTTO, in der ca. 100 Kolleginnen und Kollegen eine neue Organisationstruktur erschaffen sollen. Ziel dieser agilen Transition ist es, bereichsübergreifende agile Teams (Value-Stream-Teams) zu formen und zwar innerhalb eines End-to-End-Prozesses, von der Idee bis zur nutzbringenden Produktivsetzung.

Manfred Meyer ist diplomierter Nachrichtentechniker. In der Zeit von 1994 bis 1999 war er als Softwareentwickler und seit 1999 als Projektleiter und Senior-Projektleiter tätig.

 

Nach fast 15 Jahren im Finanzsektor wechselte er 2014 zur OTTO GmbH & Co KG. Derzeit arbeitet er im Bereich Business Intelligence als zertifizierter agiler Coach. 2008 wendete er erstmals im klassischen PMI Umfeld agile Ansätze an. Manfred Meyer bezeichnet sich als Macher, Querdenker, Innovator und Accelerator. Er ist Mitinitiator der Hamburger Usergroup „agile@konzern“ und der „#agilegroupie“ die agile Community der Otto Group.

 

Manfred.Meyer@otto.de

xing.com Manfred Meyer

twitter.com @meyer2manfred

Layla Algermissen und Ines Wilken-Günther

 

HR fürs Geschäft - Agile HR Vertrieb

 

Wir machen HR. Wir entwickeln unsere Organisation. Mit dem Geschäft und für die Menschen. Kundenzentriert. Agil. Innovativ. Wir arbeiten selbstorganisiert. Sind Vorreiter. Mit Know How und Leidenschaft. Jeden Tag.

Wir, die agile HR Vertrieb, haben uns viel vorgenommen! Seit dem 01. Juni.2017 haben wir einen großen Schritt gewagt und unser klassisches Organisationsmodell inmitten traditioneller Konzernstrukturen komplett umgekrempelt! Ines Wilken-Günther und Layla Algermissen geben einen exklusiven Einblick in die Geschichte, die Rollen und Strukturen sowie die Erfahrungen mit der Agilen HR Vertrieb.

Seit 2015 als HR Partnerin bei DB Vertrieb beschäftigt, ist sie nicht nur Teil des umfassenden Wandels hin zur agilen HR Organisation sondern ebenso aktiver Bestandteil der Transformationsbegleitung als Product Owner des Projektes Zielbild Agile HR. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen gilt es die neuen Erfahrungen und Erlebnisse sinnvoll zu verknüpfen, die agile Zusammenarbeit zu gestalten und Impulse auch über den HR Bereich hinaus zu geben, um einen exzellenten und effizienten Beitrag zum Erfolg der DB Vertrieb GmbH zu leisten.

 

Layla.Algermissen@deutschebahn.com

HR Business Partnerin, Betriebsleiterin, Rechtsanwältin. Seit 2012 ist sie für die DB Vertrieb GmbH tätig und hat dort die verschieden Rollen vom HR-Partner bis zum HR-Business Partner gelebt. Sie ist nicht nur Produkt Owner eines Vertriebsbereichs, sondern auch erster strategischer Ansprechpartner sowohl für die Geschäftspartner und auch für die Interessenvertretungen. Gemeinsam mit dem agilen Team treibt sie die Themen mit und für das Geschäft an, um so für die DB Vertrieb GmbH zum bestmöglichen Erfolg zu führen.

 

Ines.Wilken-Guenther@deutschebahn.com

Julia Bockwoldt, Thorsten Wefers, Anica Hoppe, Martin Lorek und Andrea Wendt (Team Vitam)

 

Ein Team aus Agilisten - Wir sind häufiger gescheitert, als du es bisher versucht hast

 

Wir, das Team Vitam, sind ein agiles Team bestehend aus 5 agilen Coaches. Wir sind die Experten in Agilität. Nur eben jeder auf seine Art und Weise. Natürlich haben wir uns den agilen Werten und Prinzipien verschrieben und unter anderem auf den Scrum Guide geschworen, aber dennoch sind wir Individuen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Idealen.

Fakt ist, dass wir uns oft selbst im Weg stehen. Aber warum tun wir das? Diese Frage möchten wir versuchen gemeinsam mit euch zu beantworten. Wir möchten in unserem Beitrag auf dem agile Talk Day unsere Erfahrungen mit agilen Teams bestehend aus Experten mit euch teilen.

Julia Bockwoldt hat agile Entwicklungsmethoden selbst erlebt und schnell erkannt, dass „agiles Arbeiten“ weit über die Softwareentwicklung hinaus geht. Anschließend widmete sie sich vollständig dem Thema Agilität im beruflichen, wie auch im privaten Umfeld. Als agiler Coach hat sie die Chance Mitarbeitern und Organisationen mit methodenorientiertem und situativem Coaching, sowie Trainings beiseite zu stehen.

 

julia.carolin.bockwoldt@volkswagen.de

xing.com Julia Bockwoldt

Thorsten Wefers war jahrelang IT-Projektleiter und Softwarearchitekt bis er mit Scrum in Berührung kam. In der Rolle als Scrum Master beschäftigte er sich mit weit mehr als Scrum und fand seinen Platz im agile Coaching. Heute begleitet und trainiert er Teams und Organisationen, um mit ihnen den Weg zu einem agilen Unternehmen zu gehen.

 

xing.com Thorsten Wefers

Anica Hoppe hat ihre ersten agilen Schritte als Entwicklungsteammitglied in einem Scrum Team gemacht. Die Faszination für die agile Welt mit ihren Werten und Prinzipien hat sie gepackt und nicht mehr losgelassen. Mit den in den letzten 2 Jahren gesammelten Erfahrungen als Scrum Master befindet sie sich nun auf dem Entwicklungsweg zum agilen Coach. Es motiviert sie zu sehen wie Teams sich in einer agilen Umgebung verändern und schnell zu Erfolgen kommen.

 

xing.com Anica Hoppe

Erschöpft von der „alten“ Welt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Universität wandte sich Martin Lorek als Scrum Master dem Thema Agilität zu. Er trainierte und begleitete diverse Teams in den ersten Schritten in Richtung Agilität. Schnell entwickelte er seine Leidenschaft für die agile Arbeitsweise und verfolgt diese nun weiterhin als agile Coach.

 

xing.com Martin Lorek

In der Rolle Scrum Master und Product Owner hat Andrea Wendt erste Berührungen mit Scrum gemacht und dabei für sich erkannt „Ich möchte anderen Kollegen die agile Arbeitsweise näher bringen und sie dabei unterstützen.“ Einen Schwerpunkt legt Andrea als Visual Facilitator auf das Sichtbarmachen von Ideen, Stimmen und Beiträgen, um Kommunikation zu fördern und ein gemeinsames Verständnis zu erreichen.

 

xing.com Andrea Wendt

Wir, das Team Vitam, sind Teil des Agile Center of Excellence der Volkwagen AG. Ein Zusammenschluss von motivierten Mitarbeitern, die sich den agilen Werten und Prinzipien verschrieben haben. Deren Bedürfnis und Ziel es ist diese bedarfsgerecht in den Konzern zu tragen. Das Team Vitam fokussiert sich auf die Aus- und Weiterbildung zum Thema Agilität und besteht aus 5 Mitgliedern: Thorsten, Anica, Martin, Andrea und Julia.

 

Gemeinsam begleiten wir den Aufbau einer starken Organisation, die sich aktiv auf sich verändernde Bedingungen anpasst. Kontinuierliches Lernen und sich als Ganzes weiterzuentwickeln stehen dabei im Fokus.

Sudan Jackson und Ricarda Klein

 

Upscaling Culture: Die Schaffung von Organisationsstrategien, die sich auch kulturell skalieren lassen

 

Um dem Konsumentenverhalten von heute und der Zukunft gerecht zu werden, wollen wir neue Ansätze der Lösungsfindung anwenden. Wir brauchen kollaborative menschliche Umgebungen um kreative, kundenorientierte Ansätze zu finden. Dabei dürfen wir Business-Value und Delivery-Qualität nicht aus den Augen verlieren. Wir müssen aber auch den Mut haben, gewisse Sachen einfach zu lassen wie sie sind. Der Raum wo Interaktionen zwischen “Alt” und “Neu” stattfinden braucht ein “Common Understanding”.

 

So rasant wie sich das Konsumentenverhalten verändert, umso schneller wachsen unsere Organisationen - und jeder Zuwachs bringt eine Veränderung unserer Kultur mit sich. Es geht beim Upscaling also nicht nur um Processes und Tools: Culture, Behaviours, und Attitudes werden umso wichtiger, je mehr wir über Selbstorganisation, Agilität und Autonomie in immer größer werdenden Teams sprechen. Die Frage ist, wie wir die Praktiken, Leitplanken und Kulturelementen die “im kleinen” funktionieren auch in einer immer großer werdenden Organisation auf die richtige Schiene bringen.

 

Der Manager Organisational & Cultural Development muss dafür klare Aktionspläne entwickeln und umsetzen, er muss Leitfigur und Mitgestalter der digitalen Transformation sein, und er muss für flexible Ressourcen- und Kompetenzallokation und Wissensaustausch sorgen. Er ist aktiver "Botschafter" der REWE Digital Kultur, Werte und Prinzipien, und sorgt für die Förderung der Zusammenarbeit und Kollaboration über Standorte und Einheiten hinweg.

 

In diesem Vortrag stellt Sudan Jackson dar, wie genau diese Themen bei REWE Digital im Rahmen der Rolle des Organisational & Cultural Development Managers behandelt werden.

Sudan Jackson ist Manager Organisational and Cultural Development im Bereich Technologie bei REWE Digital. Er hat über 20 Jahre Erfahrung als Personalentwickler, Projektmanager, IT-Berater und Business Coach - dabei hat er erfolgreiche Leadership-, Empowerment- und Talentmanagement-Programme konzipiert und umgesetzt. Ihm liegt viel daran (und es macht ihm großen Spass), neue Wege zu entdecken diese Themen immer weiter zu modernisieren und zu optimieren.

 

sudan.jackson@rewe-digital.com

www.thepeopledude.wordpress.com

Ricarda Klein ist überzeugte Agilistin und seit mehreren Jahren im agilen Umfeld in verschiedenen Rollen unterwegs. Begonnen in der Rolle als Scrum Master hat sie zwei Scrum Teams aufgebaut und in ihrer Teamfindung und dem täglichen Scrum Prozess im skalierten und ständig wachsendem Umfeld begleitet. Anschließend beschäftigte Sie sich in der HR-Abteilung von einer zentralen Stelle aus mit dem Thema Kultur und stellte sich der Herausforderung, eine kulturelle Formation aus klassischer und agiler Denkweise zu unterstützen. Darüber hinaus ist Sie in der Kölner Umgebung stark in der agilen Community vernetzt und unterstützt beispielsweise die Organisation des Kölner Scrumtischs. Derzeit begleitet sie in der Rolle People Manager Software Entwickler in ihrer persönlichen Weiterentwicklung.

 

ricarda.klein@rewe-digital.com

xing.com Ricarda Klein

twitter.com @rdraether

© Stefan Hilmer 2018